


Pilgerreisen
Wallfahrtsorte rund um die Pyrenäen
von Montserrat bis Lourdes; 07.09. bis 12.09.2026
Die Pyrenäen verbergen zahlreiche spirituelle Schätze, die Pilger und Reisende gleichermaßen in ihren Bann ziehen. Die Reise beginnt in Montserrat, einem mystischen Felsmassiv in Katalonien. Das Benediktinerkloster mit der berühmten Schwarzen Madonna thront hoch über der Landschaft und lädt zu stiller Einkehr ein. Wanderwege führen durch die bizarren Felsenformationen, und der Blick auf das weite Tal schenkt Momente der Ruhe und Inspiration.
Weiter westlich erstrecken sich malerische Dörfer, alte Kapellen und kleine Wallfahrtsstätten, die oft abseits der Touristenpfade liegen. Hier lässt sich die lokale Kultur erleben: von traditionellen Festen bis zu regionaler Küche, die auf uralten Rezepten basiert. Besonders beeindruckend sind die Berglandschaften, die zu kurzen Pilger- oder Wanderetappen einladen und immer wieder Ausblicke auf die schroffen Gipfel bieten.
Schließlich erreicht die Reise Lourdes im französischen Baskenland. Der Wallfahrtsort, berühmt durch die Erscheinungen der Jungfrau Maria an die heilige Bernadette, zieht jährlich Millionen Pilger an. Die Atmosphäre ist einzigartig: Menschen beten an den Quellen, entzünden Kerzen und finden in den heiligen Stätten Trost und Inspiration. Die Kombination aus Natur, Gebet und Begegnung mit Menschen aus aller Welt macht Lourdes zu einem unvergesslichen Höhepunkt der Pilgerreise.
Diese Route von Montserrat bis Lourdes verbindet Spiritualität, Kultur und atemberaubende Landschaften zu einem Erlebnis für Herz, Geist und Seele – eine Reise, die zugleich zur Besinnung und zum Staunen einlädt.
Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt über das bayerische Pilgerbüro unter
www.pilgerreisen.de, info@pilgerreisen.de
Diese Reise können Sie unter der Reisenummer 26ESQ5101 buchen.
Geistliche Begleitung
Herr Pfarrer Dr. Stefan Hauptmann wird die geistliche Reisebegleitung übernehmen.
Diözesanpilgerreise zum St. Anna-Fest nach Frankreich vom 24.07.-30.07.2025
Im Juli 2025 machte sich eine Gruppe von Pilgern aus Bayern auf den Weg nach Frankreich, um an der Feier des 400-jährigen Jubiläums der Verehrung der Heiligen Anna in Sainte-Anne d’Auray teilzunehmen. Die Reise begann in Paris, wo die Pilger das Mutterhaus der Vinzentinerinnen und bedeutende religiöse Orte wie die Kathedrale in Chartres besuchten.
Das zentrale Ereignis der Pilgerreise war das Grand Pardon in Sainte-Anne d’Auray, eine beeindruckende Wallfahrt mit rund 40.000 Teilnehmern. In einer festlichen Atmosphäre mit Trachtenzügen, Gesängen und Prozessionen feierten die Pilger das 400-jährige Jubiläum der Heiligen Anna. Diese Wallfahrt, die ihre Ursprünge in den Erscheinungen der Heiligen Anna im Jahr 1623 hat, ist ein bedeutendes religiöses Ereignis in der Bretagne.
Neben dem Grand Pardon besuchten die Pilger auch bedeutende religiöse Stätten wie die Kathedrale von Chartres, bekannt für ihre beeindruckenden Glasfenster und das historische Labyrinth, sowie den Soldatenfriedhof in Mont d’Huisnes, wo sie die Gräber von rund 12.000 gefallenen Soldaten ehren konnten. Ein weiteres wichtiges Ziel war Lisieux, der Geburtsort der Heiligen Therese vom Kinde Jesu, wo die Pilger die Kirche, den Schrein und das Elternhaus der Heiligen besichtigten.
Ein besonderer Moment der Reise war der Besuch der neu eröffneten Kathedrale Notre-Dame de Paris, die nach dem verheerenden Brand von 2019 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Trotz des immer noch laufenden Wiederaufbaus erlebten die Pilger die beeindruckende Atmosphäre dieses weltberühmten gotischen Bauwerks. Die Kathedrale, ein Meisterwerk der Architektur, zieht nicht nur Touristen an, sondern bleibt auch ein Ort der Andacht und des Gebets. Die Pilger nahmen an einer Andacht in der Kathedrale teil, was trotz des trubeligen Umfelds eine besinnliche und kraftvolle Erfahrung war. Die teilweise noch nicht restaurierte Innenausstattung, die prächtigen Fenster und die ungebrochene spirituelle Präsenz machten den Besuch zu einem besonderen Erlebnis für alle.
Die Reise endete mit einem Abschlussgottesdienst in der Krypta der Basilika Sacré-Cœur. In einer rührenden Zeremonie, die von Pfarrer Dr. Stefan Hauptmann und Bruder Markus geleitet wurde, konnten die Pilger die Reise reflektieren und in Dankbarkeit abschließen.
